Die Idee kam nicht über Nacht...

Eine Zeit lang wohnte ich in einem kleinen Teil meiner Stadt, in dem vorzugsweise relativ große und luxuriöse Einfamilienhäuser gebaut wurden. Am Rande dieser gediegenen Bautenlandschaft stand ein Haus, das nicht so recht ins Bild passen wollte: es war nicht nur sehr unkonventionell geschnitten sondern zudem aus Holz gebaut und vergleichsweise klein.
Während meine Freunde jedes Mal, wenn sie mich besuchten, über das Wohnen in den beeindruckenden Industriellen-, Anwalts- und Apothekerhäusern phantasierten, stellte ich mir vor, wie es sich wohl im Holzhaus dort hinten am Rande leben würde. Dieses Haus, aus Holz gebaut, habe ich nie vergessen.

Vor vielen Jahren wurde ich mit einer Spielart des Holzhausbau bekannt gemacht: die pragmatisch simple, dafür überaus stabile Rahmenkonstruktion nach Amerikanischer Art und ihre zahllosen Variationen. Verspielte viktorianische Entwürfe entfachten letztendlich eine neue Passion.

Weiterhin bin ich leidenschaftlicher Segler, von daher mit dem Leben auf engstem Raum vertraut. Bedarf es auf einem Boot mit vier, fünf oder gar sechs segelnden Freunden einer gewissen angewandten Psychologie (man muss Nähe zulassen können um nicht Gefahr zu laufen, dass die Freundschaft nach Einlaufen in den nächsten Hafen schnellstens beendet wird), so ist ein Segelboot, das man allein zur Verfügung hat, für mich ein wahres kleines Paradies. Mir ist schon heute völlig klar, dass meine zukünftige Wohnung, irgendwann, unbedingt auf dem Wasser sein wird und Segel hat...

Casa Kaiensis kann man nun als Quintessenz dieser Leidenschaften betrachten. Die drei verschiedenen Quellen mussten sich über Jahre entwickeln, zusammenfliessen und stellen die einzig konzeptionell logische Idee als Konklusion dar.

Casa Kaiensis

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